AUS LIEBE & LEIDENSCHAFT

Gemeinschaftsgarten

Jeder Mensch braucht etwas Boden unter den Füßen,
eine Hand voll Erde, um ein Pflänzchen wachsen zu lassen,
und einen Baum, an den er sich lehnen kann.

Sabine Reber

Auf dem heimatHOF Gut Ziegenberg gibt es soooo viel Platz, sowohl im Innenhof des ehemaligen Vier-Seiten-Hofs als auch im Hofgarten. Diesen Platz wollen wir nutzen, um die Idee eines Gemeinschaftsgartens zu verwirklichen. Die Idee, die hinter unserem Gemeinschaftsgarten steckt … ganz einfach die Weitergabe von Wissen von älterer an jüngere Generationen, von gärtnerisch Versierten an Unerfahrene und der Austausch von Gedanken. Denn … niemand ist zu Alt oder zu Jung dafür, im Kontakt mit Erde und Pflanzen Natur zu erleben und damit ein Verständnis für die Kreisläufe der Natur (zurück)zugewinnen. Und ebenso wunderbar ist das Kaffeekränzchen im Hofgarten oder im Innenhof am Rande der Hochbeetanlage. Der Gemeinschaftsgarten ist Teilprojekt des heimatHOF Gut Ziegenbergs.


Und so ist der Plan

Im Innenhof des heimatHOF Gut Ziegenbergs soll dazu ein Leutegarten entstehen. Die ehemaligen Mistbeete werden dafür in eine Hochbeetanlage umgewandelt. Die Kräuter im Hochbeet sollen viele Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten anlocken, für den Verzehr und als Blumenschmuck an unseren Hoftagen sorgen.

Für Honig mitten aus dem Herzen von Ballenstedt, wollen wir auf der ehemaligen Schweinekoppel links neben der Zufahrt von der Wallstraße eine große Blühwiese anlegen, um ein Bienenvolk anzusiedeln. Und vielleicht haben Sie auch Wünsche und Träume, die wir in unserem Gemeinschaftsgarten verwirklichen können.

Im Hofgarten, der sich hinter der einsturzgefährdeten Scheune befindet, sollen weitere Beete mit Gemüse, Beerenobst, Rosen und Kräutern entstehen, ein großer Bauwagen zu einem kleinen Outdoorcafé ausgebaut werden und selbstgezimmerte Palettenmöbel zum Verweilen im Hofgarten einladen.


Stand der Umsetzung dieser Idee

Im Frühjahr/Sommer 2019 schmiedeten wir in unseren monatlichen Gartencafés die ersten Pläne für einen Gemeinschaftsgarten. Unter dem wachen Auge unserer Gartenseelen Paul und Jan, wurde ein kleines Kräuterbeet im Hofgarten angelegt. Der Anfang ist also gemacht. Ein kleines Rosenbeet ist auch schon da und eine große Kletterwand für die Ramblerrosen ist gerade zum Frühlingserwachen 2020 frisch gebaut. Aus dem nahheliegenden Brunnen kommt das Wasser zum Gießen. Nun geht es die Ärmel hochzukrempeln, um dieses gemeinsame Engagement auszubauen.

Für die Anschubfinanzierung haben wir den April dazu genutzt, einen Förderantrag bei der Anstiftung einzureichen. Die Anstiftung fördert Offene Werkstätten, Reparatur-Initiativen, Interkulturelle und Urbane Gemeinschaftsgärten. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Hilfe der Stiftung im Wert von 1000 € Gartengeräte und Beerenobststräucher anschaffen konnten, die wir nun fleißig nutzen können.

Im Mai haben wir einen weiteren Förderantrag bei der Deutschen Postcode Lotterie eingereicht und freuen uns nun am 18. September 2020 über die wirklich überwältigende Förderung von 22.400 € für den weiteren Ausbau des Gemeinschaftsgartens auf dem Hof und im Hofgarten.


Ansprechpartner

Jan Söchtling und Paul Jesske


Der Gemeinschaftsgarten wird gefördert durch

Eine Dokumentation in Bildern

Im Sommer 2019 und Frühjahr 2020 entstehen die ersten Beete mit Kräutern, Gemüse und einigen Sommerblumen. Ein kleiner Weg säumt das Rosen- und Kräuterbeet, es entsteht eine Kletterwad für Rosen, Tomaten und Bohnen und in der Mitte wird eine kleine Raufe aufgestellt.