ORTE ZUM HÖREN, FÜHLEN, BEGREIFEN & MITMACHEN

1000 Meter Kunst

Eine Stadt mal sich zusammen

Der Tag des Ehrenamts 2026 in Ballenstedt

Am Tag des Grundgesetzes verwandelt sich die Ballenstedter Allee in ein offenes Atelier, ein Café unter freiem Himmel und einen Raum für Austausch und Begegnung. Bei 1000 Meter Kunst gestalten Bürgerinnen und Bürger, Kitas, Schulen, Vereine und viele weitere Akteure eine ganze Allee mit bunter Kreide – ein kilometerlanges Gemeinschaftskunstwerk, das zeigt, wie vielfältig unsere Stadt ist. Mit dabei Streetartist Melina Berg, die ein Stück Allee in ein begehbares Kunstwerk verwandelt.

Zwischen den alten Kastanienbäumen entsteht außerdem eine Kunstinstallation der Grundrechte: farbige Banner mit ausgewählten Artikeln des Grundgesetzes laden zum Durchschreiten, Verweilen und Nachdenken ein. Im EngagementCafé kommen Engagierte, Vereine und kommunale Vertreterinnen und Vertreter bei Kaffee, Kuchen und inspirierenden Rezeptkarten „guter Zusammenarbeit“ miteinander ins Gespräch. Für eine besondere Atmosphäre sorgt die MusikLounge an der Allee: fein kuratierte elektronische Musik schafft einen entspannten Resonanzraum zwischen Kunst, Begegnung und Demokratie.

Die Klasse 9 des Gymnasiums Ballenstedt beschäftigt sich im Unterricht mit zentralen Artikeln des Grundgesetzes. Für 1000 Meter Kunst bringen die Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken in den öffentlichen Raum: In leerstehenden Schaufenstern entlang der Allee zeigen neun individuell gestaltete Banner ihre Perspektiven auf Freiheit, Gleichheit und Mitbestimmung. In eigenen Worten erklären sie Grundrechte, zeigen Beispiele aus dem Alltag in Ballenstedt und laden mit Fragen zum Nachdenken über Demokratie ein.

1000 Meter Kunst ist eine Einladung an alle,
den öffentlichen Raum neu zu erleben –
kreativ, offen und gemeinsam.

Tag des Ehrenamts
22. Mai 2026, 10 bis 17 Uhr auf der längsten
innerstädtischen Kastanienallee Sachsen-Anhalts in Ballenstedt

Ermöglicht durch

Die Veranstaltung „1000 Meter Kunst“ im Rahmen des bundesweiten Ehrentages wurde durch personelle Ressourcen aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung BULEplus des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ermöglicht und organisatorisch umgesetzt.

Einzelne Programmbestandteile wurden durch Drittmittel ergänzt, darunter ein Engagementcafé im Rahmen des Forschungsprojekts VITAL, Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt sowie ein künstlerischer Beitrag in Kooperation mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt. Die visuelle Präsentation der Jungen Perspektiven wird durch die Deutsche Stiftung Engagement und Ehrenamt über eine Mikroförderung unterstützt. Die Veranstaltung bündelt somit verschiedene Förderstränge in einer gemeinsamen Maßnahme zur Stärkung von Engagement, Teilhabe und kultureller Begegnung.