Unsere Arbeit entsteht hier vor Ort – in Ballenstedt, in Gesprächen, Projekten und gemeinsamen Prozessen. Gleichzeitig merken wir immer wieder, wie wertvoll es ist, diese Erfahrungen auch nach außen zu tragen, mit anderen zu teilen und im Austausch weiterzuentwickeln. Denn vieles von dem, was uns hier beschäftigt, stellt sich auch an anderen Orten – und umgekehrt entstehen aus diesen Begegnungen neue Impulse, die wir wieder mit zurück in unsere Arbeit vor Ort nehmen. Der Austausch endet nicht an Ortsgrenzen – manchmal verdichtet er sich nur an anderen Orten.
Immer wieder sind wir dafür auch in andere Städte & Regionen unterwegs:



Im November durften wir vor dem Stiftungsrat der Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Engagement und Ehrenamt in Berlin unsere Arbeit im Engagierten Land vorstellen – dem zentralen Entscheidungsgremium der Stiftung, in dem Vertreter:innen aus Politik und Zivilgesellschaft die strategische Ausrichtung, Förderlinien und inhaltlichen Schwerpunkte der bundesweiten Engagementförderung mitgestalten.



Im Januar haben wir uns beim Zukunftsforum Ländlicher Raum eingebracht – einer bundesweiten Fachveranstaltung, bei der sich Akteur:innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft treffen, um Strategien und Zukunftsperspektiven für die Entwicklung ländlicher Regionen zu diskutieren. Dort haben wir im Fachforum „Leerstand aktivieren: Mit innovativen Impulsen Potenziale erschließen“ einen Impulsvortrag zur kreativen Leerstandsbespielung in Ballenstedt gehalten.




Im ersten Quartal des Jahres haben wir am Trainingsprogramm „Was uns verbindet“ von More in Common teilgenommen – einem bundesweiten Qualifizierungs- und Vernetzungsangebot für zivilgesellschaftliche Organisationen, in dem es darum ging, wie das Verbindende in Gesellschaft und Zusammenarbeit stärker sichtbar und wirksam gemacht werden kann. In drei digitalen Workshops und einem abschließenden Netzwerktreffen in Berlin haben wir gemeinsam mit Engagierten aus ganz Deutschland an Formaten, Kommunikation und Haltungen gearbeitet, die Zusammenhalt konkret fördern.



Ende Februar haben wir zwei spannende Panels auf der Fachtagung der Hochschule Harz zum Thema „Wie gelingen gute Kooperationen zwischen Ehrenamt und Kommunen?“ moderiert – einer praxisnahen Fachveranstaltung im Rahmen des Forschungsprojekts VITAL, bei der Akteur:innen aus Ehrenamt, Verwaltung, Politik und Wissenschaft zusammenkommen, um tragfähige Modelle der Zusammenarbeit in ländlichen Räumen zu diskutieren.



Anfang März waren wir zudem Teil eines kuratierten Treffens in Berlin, organisiert von ProjectTogether, bei dem Akteur:innen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenkamen, um auf Basis von Praxisbeispielen und Forschung daran zu arbeiten, wie eine positive, tragfähige Erzählung von Demokratie gestärkt und Engagement vor Ort wirksamer unterstützt werden kann. Unter anderem dabei Musiker Herbert Grönemeyer, Schauspieler Matthias Matschke, Soziologe Steffen Mau, Schriftstellerin Anne Rabe und Fabian Stankewitz als Engagierter und Bürgermeister aus der Verbandsgemeinde Gröningen – gemeinsam mit vielen weiteren engagierten Akteur:innen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Und im April haben wir beim Parlamentarischen Frühstück in Magdeburg mit Abgeordneten des Landtages Sachsen-Anhalt unsere Erfahrungen aus unserem Tun in Ballenstedt in den politischen Austausch gebracht. Organisiert wurde das von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt und der Deutschen Postcode Lotterie.
Auf dem 11. Blankenburger Schlossgespräch im April im Großen Schloss Blankenburg – organisiert vom Lions Club Blankenburg – haben wir an einer traditionsreichen Dialogveranstaltung teilgenommen, die gesellschaftliche, politische und regionale Zukunftsfragen in einem offenen Austausch zusammenbringt und in diesem Jahr unter dem Leitmotiv „Wir dienen im Wandel“ neue Wege des Engagements in den Fokus stellte. Dort diskutierten wir gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft auf dem Podium über die Zukunft bürgerschaftlicher Beteiligung und die Frage, wie Engagement gerade in ländlichen Räumen gelingen kann.
Ende April brachten wir uns zudem mit einem Impulsvortrag in ein bundesweites Online-Werkstattgespräch zum Thema Leerstand ein, das im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung sowie des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen durchgeführt wurde und praxisnahe Strategien zur Aktivierung leerstehender Gebäude vermittelt. Im Fokus stand dabei die Frage, welche Rolle temporäre Nutzungen und Zwischenlösungen als Impuls für eine nachhaltige Belebung von Orten spielen können.
Diese Begegnungen stärken unser Tun vor Ort –
und verbinden lokale Erfahrungen mit überregionalen Perspektiven.