Orte zum Hören, Fühlen, Begreifen & Mitmachen
Gegenseitiges Verständnis füreinander und gemeinsames Tun, baut Vertrauen untereinander auf, wirkt inspirierend und schafft fruchtbaren Boden für die Zukunft unserer Gemeinde, unserer Region, für Sachsen-Anhalts und für ein gutes Leben in unserem Land. Deshalb hat heimatBEWEGEN im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung BULEplus des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein Projekt eingeworben, um Frei-, Wissens- und Transferräume in unserer Gemeinde und in unserer Region zu ermöglichen, die unterschiedliche Perspektiven, einen lebendigen Austausch miteinander und gemeinsames Experimentieren von Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ermöglichen. Ziel ist es, dass sich aus positiven Erfahrungen der kollaborativen Zusammenarbeit neue Transferstrukturen und Beteiligungsmöglichkeiten zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft für Stadt und Region entwickeln.
Die Fördermaßnahme zielt darauf ab, Strukturen des Miteinanders und inklusive Formen der Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen am öffentlichen Leben zu schaffen. Dies ermöglicht und unterstützt sozialräumliche Entwicklungsprozesse und stärkt das Zugehörigkeitsgefühl. Gemeinschaften in ländlichen Städten und Gemeinden sollen dabei unterstützt werden, neue Wege für ein aktives soziales Miteinander zu finden, um aktuellen und zukünftigen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Bürgerinnen und Bürger sollen animiert werden, ihre Interessen einzubringen und ihre Ideen umzusetzen. Gefördert wird dabei die Umsetzung von modellhaften und innovativen Projekten, die einen Beitrag zu dem Ziel leisten, (Dorf-)Gemeinschaften in ländlichen Räumen und sozialräumliche Prozesse zu stärken. Mit den Projekten soll an vorhandene Potenziale angeknüpft und es sollen Ideen entwickelt werden, um den gesellschaftlichen Herausforderungen zukünftig zu begegnen.
Laufzeit Januar 2025 bis Juni 2027

Wirkungslogik des Projektes
Handlungsbereiche: Das Projekt zielt darauf ab, das Miteinander und das Zugehörigkeitsgefühl in der Gemeinschaft zu stärken. Die Förderung von kollaborativen Ansätzen und inklusiven Formen der Teilhabe ist ein zentraler Bestandteil. Durch die Schaffung von Frei-, Wissens- und Transferräumen werden Strukturen in ländlichen Räumen aufgebaut, die den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt fördern. Es stärkt den ländlichen Raum und entwickelt ihn weiter, indem es regionale Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenbringt. Wissensräume schaffen einen Ort für Lernen durch Austausch und Experimentieren. Das Projekt fördert die Bildung durch Teilhabe und Mitgestaltung, indem Bürger ihre Perspektiven einbringen. Durch die Schaffung von Beteiligungsformaten wird die Demokratie auf lokaler Ebene gestärkt. Bürgerinnen und Bürger werden animiert, ihre Interessen und Ideen aktiv einzubringen. Die Verbindung zwischen lokaler Wirtschaft und sozialen Prozessen stärkt die regionale Identität und schafft wirtschaftliche Potenziale.
Wirkungsebenen: Einzelpersonen können ihre Perspektiven und Ideen einbringen und erleben die Wirksamkeit ihrer Beteiligung. Das Projekt stärkt die Gemeinschaft und fördert das Vertrauen und die Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinde. Die Schaffung von neuen Transferstrukturen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft verändert nachhaltig die Infrastruktur und die Möglichkeiten für Partizipation.
Innovationsansatz: Das Projekt fördert kollaborative Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Wirtschaft und Wissenschaft. Es zielt auf langfristige Veränderungen der sozialen und wirtschaftlichen Strukturen in ländlichen Räumen.
Das Projekt adressiert damit folgende Nachhaltigkeitsziele der Europäischen Union: Ziel 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden duch die Förderung der Resilienz und Inklusion ländlicher Räume; Ziel 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen durch die Stärkung der lokalen Demokratie und des sozialen Miteinanders und das Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele durch die Förderung der Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren wird gefördert.
Projekttagebuch
ab 01/2025 Veröffentlichung eines monatlich erscheinendes medialen Formats Ideenküche – Für eine Prise Veränderung dass kleine Visionen und Geschichten erzählt, die: Positiv in die Zukunft blicken und Möglichkeiten zur Veränderung aufzeigen



16. und 17.01.2025 Werkstatt I
Soziale Infrastruktur – Unbezahlbar oder unersetzlich?
In der ersten Werkstatt im Baumhaus Friedrichsbunn liegt es uns am Herzen gemeinsam mit verschiedenen Akteurinnen/Expertinnen darüber nachzudenken, wie Dritte Orte wie das Gut Ziegenberg und andere soziale Infrastruktur wie z.B. Dorfgemeinschaftshäuser und andere Treffpunkte und Begegnungsräume in eine stabilere Finanzierung gebracht werden können und wie freiwillige Aufgaben, die immer mehr an Engagierte in den Städten und Kommunen abgegeben werden, durch gemeinnütziger Organisationen wie heimatBEWEGEN, finanziell besser flankiert werden können.
Im Januar 2025 rief heimatBEWEGEN zwei Mikroförderung ins Leben. Die erste Mikroförderung richtet sich speziell an Projekte von und für Kinder und Jugendliche. Hier können Vorhaben mit einem Budget von bis zu 1.000 Euro gefördert werden, die die kulturelle Bildung, das Engagement oder die aktive Mitgestaltung durch junge Menschen in den Mittelpunkt stellen. Die zweite Mikroförderung bietet Unterstützung für Aktionen und Veranstaltungen lokaler Bündnisse, die sich thematisch auf das generationenübergreifende Miteinander, den Aufbau von Kooperationen, Kinder- und Jugendarbeit, Bildung, Engagementförderung oder Daseinsvorsorge fokussieren. Hierbei können Projekte mit einem Budget von bis zu 500 Euro unterstützt werden.
Beide Förderungen verfolgen das gemeinsame Ziel, lokale Zusammenschlüsse zu stärken, die Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Institutionen und Unternehmen zu fördern und Ballenstedt mit kreativen Ideen weiterzuentwickeln. Wir wollen engagierten Menschen die Möglichkeit bieten, ihre Herzensprojekte umzusetzen und dabei lebendige Partnerschaften aufzubauen, die das Miteinander in unserer Gemeinde langfristig bereichern. Diese Mikroförderungen sind ein Baustein für eine lebendige und nachhaltige Gemeinschaft. Sie sollen nicht nur bestehende Strukturen stärken, sondern auch neuen Ideen Raum geben, um Ballenstedt mit frischem Schwung voranzubringen.






29.01.2025 Werkstatt der Mutigen
Die Werkstatt der Mutigen im Futurium in Berlin organisiert durch ProjektTogether schafft Raum für Austausch und Zusammenarbeit zwischen Politik und Zivilgesellschaft. Regionale Gestalter:innen präsentieren ihre lokalen Lösungen mit dem Ziel, bundespolitische Strategien zu inspirieren. So möchten wir, ein neues Miteinander gestalten, basierend auf dem, was lokal bereits funktioniert.

17.02.2025 Regionalwerkstatt der Mutigen in Kroppenstedt
Unsere Region ist voller mutiger Gestalterinnen und Gestalter – Menschen, die pragmatische Lösungen entwickeln, Allianzen schmieden und Herausforderungen aktiv angehen. Diese lokalen Ansätze, die sich hier bewähren, können als Inspiration für bundesweite Strategien dienen. Die Regionalwerkstatt der Mutigen im Februar 2025 in Kroppenstedt bot die Gelegenheit, innovative Lösungsansätze aus der Region kennenzulernen, von denen auch andere Regionen Deutschlands profitieren können. Gestalter:innen aus der Region stellten ihre Projekte vor und diskutieren mit Bundestagskandidierenden, wie pragmatische Ansätze aus der kommunalen Praxis auf politischer Ebene stärker unterstützt und verbreitet werden können.
Im März starten wir einen offenen Beteiligungsprozess: In verschiedenen Interviews mit Unternehmer:innen, Stadtvertreter:innen und weiteren Akteuren erkunden wir, welche Ideen, Bedarfe und Visionen es für die die soziale Stadt- und Regionalentwicklung gibt und welche Rolle dabei Experimentier-, Frei- und Möglichkeitsräume wie das Gut Ziegenberg und andere soziale Infrastruktur spielen. Dabei nutzen wir auch spielerische Methoden, um neue Perspektiven sichtbar zu machen – etwa durch Bilder, Metaphern oder kleine Szenarien. Die Ergebnisse fließen in die öffentliche Diskussion ein und bilden die Grundlage für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung. Auch Bürger:innen sollen sich bald aktiv beteiligen können – weitere Informationen folgen in Kürze.